Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier - Kennel the Hämmerle´s Best

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Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier

Irish Soft Coated Wheaten Terrier
Meine Worte zum Wheaten

Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier ist eine unverdorbene, liebenswerte Rasse von ca. 46 bis 50 cm Widerristhöhe und 14 bis 20 kg Gewicht. Diese Rasse ist noch relativ selten und auch nicht überzüchtet. Sie sind ursprünglich, was seiner Gesundheit positiv zu Gute kommt. Seine Lebenserwartung liegt bei 13 bis 16 Jahren. Die Rasse ist recht spätreif, und erst mit 2 bis 3 Jahren voll entwickelt und erwachsen. Dafür bleibt er auch bis ins hohe Alter jugendlich frisch und aktiv.  Der Wheaten hat ein seidiges, weizenfarbiges Fell, welches nicht haart, da er keine Unterwolle besitzt. Allerdings muss er regelmäßig gebürstet werden, damit er nicht verfilzt. Weiters benötigt er einen regelmäßigen Haarschnitt und auch hin und wieder ein Bad.

Der Wheaten ist unheimlich gelehrig und dem Menschen sehr zugetan. Vor allem will er seinem Besitzer gefallen. Nutzen Sie diese Eigenschaft und fordern Sie ihren Wheaten, sonst wird er Sie fordern. Denn auch der Wheaten ist ein Terrier und hat sein eigenständiges Denken. Beginnen Sie daher schon im Welpenalter mit der liebevollen aber konsequenten Erziehung und lassen Sie ihm von Anfang an keine Unart durchgehen. Er wird Ihre Schwäche und Inkonsequenz sofort erkennen und zu seinem Vorteil nutzen. Wir raten daher zum Besuch einer Hundeschule.

Der Wheaten will an allem teilhaben und mitten in Ihrem Leben sein. Geben Sie ihm seine Grenzen, aber sperren Sie ihn niemals in einen Zwinger. Der Wheaten ist ein Familienhund und muss bei seiner Familie leben, sonst verkümmert er. Nur wenn er am Leben seiner Zweibeiner teilnehmen kann, ernstgenommen und beachtet wird, kann er sich zu dem munteren, anpassungsfähigen Freund entwicklen. Was nicht heißt dass der Wheaten nicht auch einmal ein paar Stunden allein bleiben kann. Dies muss nur wie bei jedem anderen Hund erst gelernt werden.

Er erobert ein Herz nach dem anderen und das auch von Menschen die Hunde nicht so mochten. Sie wissen einfach welchen Knopf sie bei uns drücken müssen. Sie sind nicht aufdringlich, aber sie wissen genau wie sie auf uns zukommen müssen. Weiters habe ich noch nie einen Hund so vorsichtig und rücksichtsvoll im Umgang mit Kindern und Menschen mit Beeinträchtigungen gesehen. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Wheaten um den Finger wickeln, sonst übernimmt er die Rudelführung.

Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier ist sehr vital, sportlich und temperamentvoll und fordert täglich ausreichend Bewegung. Sie lieben das Wasser und schwimmen auch gerne. Allerdings schrecken sie auch nicht vor Riedgraben zurück. Damit Sie Freude mit Ihrem Hund haben, beschäftigen Sie ihn daher ausreichend, gerne auch mit Hundesport. Im Haus ist er dann dafür ruhig und ausgeglichen, aber auch das muss gelernt sein.   

Er ist ein passionierter Jäger, doch durch seine Gelehrigkeit kann ihm dies im Welpenalter schon gut abgewöhnt werden. Weiters ist der Wheaten ein guter Wachhund und frei von Aggression. Verteidigt seine Familie aber bis aufs Blut und in der nächsten Sekunde ist er wieder der kuschlige Softie.

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F.C.I. - Standard Nr. 40 / 04. 07. 2001

IRISH SOFT COATED WHEATEN TERRIER

URSPRUNG: Irland.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS: 27. 01. 2001

VERWENDUNG: Weizenfarbene Terrier wurden stets von den Kleinbauern gebraucht, um Raubzeug zu töten oder um bei der Arbeit auf dem Hof mitzuhelfen. Über eine lange Zeit wurden sie bei der schwierigen Aufgabe, Dachse und Otter zu jagen, eingesetzt.

KLASSIFIKATION F.C.I:     Gruppe 3 Terrier.
                                        Sektion 1 Hochläufige Terrier.
                                        Ohne Arbeitsprüfung

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Geschichte des Irischen Soft Coated Wheaten Terriers ist aufgrund ihrer engen Verbindung zu der der anderen irischen Terrierrassen nicht eindeutig zu erhellen. Vermutlich ist der Wheaten die älteste der vier Rassen. Seine mindestens 200 Jahre währende Existenz ist durch schriftliche Hinweise auf weichhaarige ("soft-coated") Hunde belegt. Die Verwandtschaft des modernen Irish Terriers zum Wheaten scheint, obwohl in der Literatur nur wenige Hinweise diesbezüglich zu finden sind, doch das Ergebnis wohlüberlegter Zuchtexperimente zu sein. So sind die Vorfahren des gewöhnlichen Wheaten Terriers vermutlich ziemlich gemischt. Trotz seiner langen Geschichte wurde der Soft Coated Wheaten Terrier erst 1937 vom Irischen Kennel Club offiziell anerkannt. Seitdem ist die Rasse in ihrer Beliebtheit stetig gewachsen; sie ist heute in der ganzen Welt wohlbekannt.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Ein harter, aktiver Hund mit kurzer Lendenpartie, der gut gebaut ist und den Eindruck von Kraft vermittelt, weder zu hochläufig noch zu tief am Boden stehend.

VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN): Temperamentvoll und entschlossen, gutmütig, seinem Besitzer höchst zugetan und ergeben. Sehr intelligent. Ein vertrauenswürdiger, treuer Freund, zur Verteidigung bereit, jedoch frei von Aggressivität.

KOPF: Insgesamt kräftig, aber nicht grob. Lang, in gutem Verhältnis zum Körper. Die Farbe des Kopfhaares entspricht der des Körpers.

OBERKOPF
Schädel: Flach und glatt zwischen den Ohren, nicht zu breit.
Stopp: Ausgeprägt.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Schwarz, gut ausgebildet.
Fang: Vorgesicht nicht länger als der Schädel.
Kiefer: Kiefer kräftig, zum Zupacken geeignet.
Zähne: Groß, regelmäßig; Scheren- oder Zangengebiss, weder vor- noch rückbeißend.
Backen: Knochen nicht vorstehend.
Augen: Dunkel, dunkelhaselnussbraun, nicht zu groß, nicht vorstehend, gut platziert.
Ohren: Klein bis mittelgroß, nach vorn fallend getragen, wobei die obere Kante mit dem Schädel eine Linie bildet. Eine dunkle Schattierung des Haars direkt auf der Ohrfläche ist erlaubt und wird oft von heller gefärbtem Deckhaar überlagert. Dies sind die einzigen Stellen am gesamten Hund, an denen Unterwolle zulässig ist. Rosen- oder Flatterohren sind fehlerhaft.

HALS: Mäßig lang und kräftig, ohne lose Kehlhaut.

KÖRPER: Kompakt, nicht zu lang. Der Abstand zwischen Widerrist und Rutenansatz entspricht annähernd der Widerristhöhe.
Rücken: Kräftig, eben, mit gerader Oberlinie.
Lendenpartie: Kurz, kräftig.
Brust: Tief, gut aufgerippt.

RUTE: Gut angesetzt nicht zu dick, fröhlich, aber nicht über den Rücken gezogen getragen. Kupiert auf 2/3 der Gesamtlänge, sofern dies in gutem Verhältnis zur Gesamterscheinung des Hundes steht. Eine unkupierte Rute ist zulässig.

GLIEDMASSEN:

VORDERHAND:
Allgemeines: Vorderläufe aus jeder Blickrichtung vollkommen gerade; gute Knochenstärke und Muskulatur.
Schulter: Klar umrissen, gut zurückliegend, muskulös.
Vorderpfoten: Klein, nicht gespreizt. Krallen vorzugsweise schwarz, abweichende Farben sind jedoch erlaubt.

HINTERHAND:
Allgemeines: Gut entwickelt mit kräftigen Muskeln.
Oberschenkel: Kräftig, muskulös.
Kniegelenke: Gewinkelt.
Sprunggelenke: Tiefstehend, weder nach innen noch nach außen gedreht. Afterkrallen sollten an den Hinterläufen entfernt werden.
Hinterpfoten: Klein, nicht gespreizt. Krallen vorzugsweise schwarz, abweichende Farben sind jedoch erlaubt.

GANGWERK: Geradlinige Fortbewegung vorn und hinten, beim Weggehen und Kommen. Ellenbogen eng anliegend. Vor der Seite gesehen  ist die Bewegung frei, mühelos und koordiniert.

HAARKLEID

Haar: Einfaches Haar ohne Unterwolle. Fühlt sich in der Textur weich und seidig an, nicht harsch. Junge Hunde sind von dieser Forderung ausgeschlossen. Trimmen ist erlaubt.

Getrimmte Hunde: Das Haarkleid wird an Körper und Hals, Brust und Schädel kurz geschnitten; über den Augen und unter dem Kiefer wird es besonders lang belassen, wobei die Bartbildung gefördert wird. Reiche Befederung an den Läufen. Die Körperbehaarung wird den äußeren Konturen des Hundes folgend getrimmt. Die Rute wird kurz, in einer sauberen Spitze endend, getrimmt.

Ungetrimmte Hunde: Das Haarkleid darf eine Länge von 5 inches (12,7cm) nicht überschreiten. Es ist weich, wellig oder offen gelockt und hat einen seidigen Glanz. Unter keinen Umständen sollte das Haar wie das eines Pudels oder Old English Sheepdogs vom Körper abstehen. Hunde, die in einer solchen Haarkondition gezeigt werden, sollten im Wettbewerb hart bestraft werden, da sie einen falschen Eindruck von Typ und Rasse vermitteln. Besondere Aufmerksamkeit ist der Entwicklung des Welpenhaars zu schenken. Welpen werden selten mit dem korrekten Haarkleid eines erwachsenen Hundes geboren, was bei der Bewertung dieses Punktes sorgfältig beachtet werden sollte. Sie durchlaufen mehrere Wechsel von Farbe und Textur, ehe sie das Erwachsenenhaarkleid entwickeln. Dies geschieht gewöhnlich im Alter zwischen 18 Monaten und 2 ½ Jahren.

Welpen: Werden selten mit der korrekten Haarfarbe und -textur geboren. Sie kommen rötlich, gräulich und manchmal rein weizenfarben zur Welt. Die Masken sind im allgemeinen schwarz. Manchmal zeigen sich ein schwarzer Streifen entlang der Rückenmitte oder schwarze Spitzen am Körperhaar. Diese dunklen Markierungen verschwinden mit dem Heranwachsen.

Farbe: Gute, reine Weizenfarbe in jeder Schattierung von hellweizen bis hin zu rotgoldener Färbung.

GRÖSSE UND GEWICHT
Schulterhöhe: Rüden 18-19 inches (46 - 48 cm).
Hündinnen etwas weniger
Gewicht: Rüden 40-45 lbs. (18 - 20,5 kg).
Hündinnen etwas weniger

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
• Nervosität, Bösartigkeit
• Nase von irgend einer anderen Farbe als schwarz.
• Vor- und Rückbiss.
• Haarkleid eines erwachsenen Hundes nicht von heller Weizenfarbe.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
• Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde
• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
• Gelbe Augen.
• Haar glanzlos, dick, von wollener oder baumwollener Beschaffenheit.
• Weißes Haarkleid, braunes Haarkleid.

Mit Hunden, die einen der genannten ausschließenden Fehler aufweisen, sollte nie gezüchtet werden.

N.B.
• Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

ÜBERSETZUNG: Margaret Möller-Sieber / Elke Peper
 
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