Welpenaufzucht / Welpenprägung - Kennel the Hämmerle´s Best

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Welpenaufzucht / Welpenprägung

Welpenaufzucht / Welpenprägung
WELPENPRÄGUNG   / WELPENAUFZUCHT

Ich  lege größten Wert auf eine umfangreiche Sozialisierung und Prägung der   Welpen. Denn   gerade die ersten Lebenswochen eines Welpen sind maßgebend und prägend für   das ganze Hundeleben.

Die Welpen werden bei uns im Haus geboren. Genau gesagt im oberen Wohn- und Esszimmer, welches zum Hundezimmer umfunktioniert wird. Sie verbringen hier gemeinsam mit unseren anderen Hunden ihre ersten Lebenswochen. Die Wurfkiste steht im Hundezimmer/Wohnzimmer, sodass sich die Hündin auch mal zurückziehen kann. Die Welpen bekommen die alltäglichen Geräusche und Gerüche eines Haushaltes von Anfang an mit.

Zwischendurch möchte ich immer wieder kurz zu den Entwicklungsphasen der Hundewelpen kommen.

Vegetative Phase (1. und 2. Lebenswoche)
Die Augen und Ohren sind noch geschlossen und der Geruchssinn noch nicht sehr stark entwickelt.

Hier gewöhnen wir die Welpen an Berührungen.

Übergangsphase (3. Lebenswoche)
Die Lidspalten und die äußeren Gehörgänge öffnen sich, sehen kann der Welpe aber noch nichts. Erst mit dem 17. bis 18. Lebenstag entwickelt sich die Sehfähigkeit. Dasselbe trifft für das Gehör zu. Der Welpe hat vorher fast ausschließlich getrunken und geschlafen. Nun nimmt er seine Wurfgeschwister und die unmittelbare Umgebung aktiv wahr.

Zu den Haushaltsgeräuschen spielen wir nun zusätzlich verschieden Geräusche ab, damit die Kleinen auch gleich daran gewöhnt werden (z.B. startendes Motorrad, ein Zug, eine Hupe, ein Gewitter, usw.).

Prägungsphase (4. bis 7. Lebenswoche)
Ohren, Nase und Augen haben sich nun voll entwickelt. Idealerweise lernt der Welpe jetzt, mit den unterschiedlichsten Eindrücken seiner Umwelt umzugehen, wie z.B. Menschen, Geräuschen und anderen optischen Eindrücke. Er nimmt die Umwelt wahr und lernt seine Sozialpartner kennen. Im Spiel mit seinen Geschwistern lernt er seinen sozialen Rang zu finden. In dieser Zeit werden seine Persönlichkeit und sein Temperament geprägt.

Wird in dieser Zeit ein Welpe isoliert gehalten und mit keinerlei Eindrücken bzw. Sozialpartnern zusammen gebracht, kommt es mit größer Wahrscheinlich später zu Sozialisierungsproblemen die man nur noch schwer aufarbeiten kann.

Der Bereich den die Welpen erkunden können wird ständig erweitert (von einem Teil des Zimmers zum ganzen Zimmer, auch mal ins untere Wohnzimmer, in den Garten, usw.).

Weiters steht Spielzeug und andere tolle Sachen zur Verfügung, die sie gemeinsam entdecken können.

In der 4. Woche sind die neuen Familien herzlich zum Kennenlernen eingeladen. Dazu machen wir frühzeitig einen Termin aus.

Sozialisierungsphase (8. bis 12. Lebenswoche)
Nun beginnt der Welpe damit, die Umwelt zu entdecken und sich in die Rangordnung einzufügen. Alles was er jetzt lernt, lernt er sozusagen fürs Leben. In einem Hunderudel würde der Welpe jetzt vom Rüden erzogen werden. Diese Aufgabe müssen nun wir Menschen übernehmen. Ist der Welpe auch noch so süß, ist es in dieser Zeit absolut notwendig dem Welpen liebevoll aber auch konsequent seine Grenzen aufzuzeigen.
Seine Neugier, seine Lernfähigkeit und sein aufgeschlossenes Wesen machen wir uns für die Erziehung zunutze. Der Kontakt zu anderen Welpen, neuen Geräuschen, neuen und unterschiedlichen Bodenbelägen und natürlich auch zu Menschen und anderen Tieren ist jetzt unerlässlich.
Diese Zeit ist die wichtigste Zeit für uns und den Welpen.
Alle in dieser Zeit, durch falsche Behandlung erfahrenen Unsicherheiten und Ängste sind nach dieser Phase kaum mehr rückgängig zu machen und wirken in der Hundeseele sein ganzes Leben nach.

Bis zur 10. Lebenswoche lernen die Kleinen vieles, was sie für ihr späteres Leben brauchen.

Umgang mit anderen Menschen, anderen Hunden, ein Halsband oder Geschirr zu tragen, was eine Leine ist, sie lernen wie es ist im Auto mitzufahren, sie machen den einen und anderen Ausflug in die "Weite große Welt", die wichtigsten Kommandos werden schon positiv aufgebaut und ganz wichtig, ihr Name konditioniert.

Unsere Zuchtwartin des ÖKfT (Österreichischer Klub für Terrier) kommt ca. in der 9. Woche vorbei um die Welpen, die Mutterhündin und die Zuchtstätte zu begutachten und zu überprüfen.

Nach der Wurfabnahme werden die Welpen mit ca. 10 Wochen abgegeben und sind dann mehrfach entwurmt, geimpft und gechipt.

Unsere Welpen erhalten ÖKfT/ÖHZB-Papiere und gelten damit als anerkannter FCI-Rassehund und sind somit auch problemlos in ausländische Zuchtbücher der FCI übertragbar. Ausländische Welpenkäufer erhalten ein Exportzertifikat des ÖHZB.

Alle Welpenkäufer erhalten
  • ÖKfT/ÖKV Abstammungsnachweis (Ahnentafel)
  • den internationalen EU-Impfpass
  • nützliche Tipps Rund um Ihren Welpen
  • eine Foto-CD mit vielen Welpenbildern
  • einen kleinen Futtersack für die ersten Wochen
  • Spielzeug
  • und eine Kuscheldecke mit dem vertrauten Geruch von "Zuhause"

Hier noch die weiteren Entwicklungsphasen, die auf die neuen Familien zu kommen und die ich natürlich nicht vorenthalten will.

Rangordnungsphase ( 13. bis 16. Lebenswoche)
Jetzt nimmt der Hund seine Position in der Rangordnung ein. Der Rudelführer Mensch wird auf seine Führungsqualitäten geprüft. Nun ist es wichtig, seine klaren Regeln aufgestellt zu haben und dem Hund seine Grenzen aufzuzeigen.

Rudelordnungsphase ( 5./6. Monat )
Der Hund verliert seine Milchzähne und das richtige Gebiss bildet sich aus. Der Besitzer muss dem Hund deutlich machen, dass sein Platz, seine Stellung in der Familie die unterste im „Familienrudel“ ist. Der Hund schließt sich der Person an, die sich ihm als souveräner Rudelführer darstellt.

Pubertätsphase (7. bis 12. Monat)
Alle Eltern von Menschenkindern können davon ein Lied singen.
Bei Hunden ist es ähnlich. Der Hund scheint alles Erlernte vergessen zu haben, die Ohren sind auf Durchzug geschaltet. In dieser Zeit sollte man keinesfalls resignieren, sondern mit liebevoller und klarer Konsequenz weiter mit dem Hund arbeiten. Das ist nun auch die Phase, in der der Rüde sein Bein hebt und bei der Hündin die erste Läufigkeit eintritt.

Reifungsphase (12. bis 18. Monat)
Nun zeigt es sich, ob der Hund die Anleitung erhalten hat, die seine Entwicklung optimal fördern konnte. Der fortdauernde Bestand der Lernfreudigkeit und der Bereitschaft zur freundlichen Kontaktaufnahme mit Mensch und Tier belegen dieses.
Der Hund ist nun psychisch ausgereift und kaum noch zu verändern. Positive, wie negative Eindrücke und Erfahrungen bestimmen nun sein weiteres Handeln.

Bitte beachten Sie, dass die unterschiedlichen Phasen auch je nach Größe der Hunderasse variieren. So sind kleine Hunderassen oftmals schneller, während bei den großen Hunderassen die Entwicklung entsprechend länger dauert.

Sollte es Startschwierigkeiten geben, können Sie mich natürlich jederzeit anrufen und fragen.
 
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